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Salz – die Geschichte

Die Geschichte des Salzes ist länger als die Geschichte der Menschheit.

Die ersten Erwähnungen über das Salz in der Literatur sind in dem Alten Testament zu finden. In der Bibel war Salz ein sehr kostbares Mittel, das durch die Gläubigen dem Gott dargebracht wurde. Bereits in der Antike war Salz ein anerkanntes Zahlungsmittel.

Die Römer haben für sich das Salz als Konservierungsmittel entdeckt. Es wurde zur Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln verwendet und hat dadurch zu Kolonisierungserfolgen beigetragen. Der Sold wurde in Salz ausgezahlt.

In Äthiopien und Ägypten wurden Salzmünzen geprägt.

Im Mittelalter hat Salz solch eine große Rolle gespielt, dass es den Verlauf von Handelsstraßen bestimmt hat. In dieser Zeit sind die „Salzstraßen“ entstanden – Straßen, die dem Transport von Salz dienten.

Im Laufe der Zeit wurde die Gewinnung des Salzes versteuert, vor allem, weil die Gewinnung relativ unkompliziert war und es zur schnellen Bereicherung führte, u.a. als nach der Französischen Revolution die Steuer aufgehoben wurde, sind viele Salzhersteller reich geworden.
An der Wende des Mittelalters zum Renaissance wurde der erste Versuch gestartet, Salz aus dem Meerwasser zu gewinnen. In den s.g. „Salzbuchten” wurde das reine Salz extrahiert.

Im 14. Jahrhundert wurde Salz „das weiße Gold” genannt. Die Bezeichnung spiegelt hervorragend die Rolle des Salzes wieder, die es im Alltag der Menschen in der Vergangenheit gespielt hat.
Die Fachleute für französische Geschichte sind der Ansicht, dass Salz ein wichtiges Faktor beim Ausbruch der französischen Revolution war. Die Steuer, s.g. la gabelle bestand bis… 1945. Interessant, dass bis heute die selbständige Gewinnung des Salzes ohne eine entsprechende durch Finanzministerium ausgestellte Genehmigung verboten ist. Aus diesem Grund dürfen wir nicht mal einen Liter Meerwasser aus Frankreich ins Ausland mitnehmen.

Die Salzsteuer ist allerdings keine französische Erfindung – die war schon früher unter den Arabern, Chinesen und Hindus verbreitet. Bis zum 20. Jahrhundert wurde Salz als ein Gewürz und Konservierungsmittel verwendet, aktuell werden über 14.000 Produkte auf Salzbasis hergestellt.
Da Salz als Heiligtum und Geschenk Gottes betrachtet wurde, war es mit vielen Symbolen und Glauben verbunden. Ausgeschüttet bedeutet das Ende der Brüderschaft und der Obhut Gottes – um es zu verhindern, soll man drei Mal eine Prise Salz über die linke Schulter streuen. Für die antiken Römer war zerstreutes Salz solch ein schlechtes Zeichen, dass sie es oft in den eroberten Ländern auf die Erde gestreut haben, um die Ernte zu vernichten.

In Polen wird zerstreutes Salz für Vorboten eines Streits gehalten. Dagegen ist die Begrüßung mit Brot und Salz ein Anzeichen für Freundschaft und Gastfreundlichkeit.